|
Die Tageszeitung „Rzeczpospolita” und ihr Herausgeber die Gesellschaft Presspublica
Presspublica ist der Herausgeber einer informativen Tageszeitung „Rzeczpospolita”, die im ganzen Land an 6 Tagen in der Woche erschient. Der allgemeinen Meinung der Polen nach, ist „Rzeczpospolita” eine prestigevolle Tageszeitung, die bequemste Informationsquelle und eine meinungsbildende Zeitung. Dank umfangreichrer Wirtschaftsteile wird sie als Führer des Rechts- und Wirtschaftsinformationsmarktes betrachtet. Der Herausgeber der „Rzeczpospolita”, „Presspublica” wurde im Februar 1991 als eine polnisch-französische Gesellschaft mit beschränkter Haftung registriert, die von dem Staatlichen Verlagsunternehmen Rzeczpospolita (Państwowe Przedsiębiorstwo Wydawnicze Rzeczpospolita) und der Pressegruppe von Robert Hersant „Presse Participations Europennes” gegründet wurde. Seit Juni 1996 Eigentümer von Presspublica sind: Orkla Media Konzern
Die Geschichte des Konzerns Orkla Press, in dem 100% der Anteile Orkla Media besitzt, hat in Polen im Jahr 1989 begonnen. Heute ist dieses Konzern der Eigentümer der größten Gruppe von Tageszeitungsherausgebern in Polen, er konzentriert 12 Regionaltageszeitungen, eine Wochenzeitschrift und eine meinungsbildende und unabhängige landesweite Tageszeitung „Rzeczpospolita”. Die gesamte verkaufte Auflage dieser Zeitungen beträgt 23% aller Tageszeitungen im ganzen Land. Anders ausgedrückt: fast jedes vierte Zeitungsexemplar, das in die Hände der polnischen Leser kommt wird durch den norwegischen Orkla Press Konzern herausgegeben. Orkla Media ist in Norwegen die zweitgrößte Mediengruppe, sie hat Mehrheitsanteile in 28 Tageszeitungen, in zwei anderen ist sie Minderheitsteilhaber. Zusammen mit der dänischen Gesellschaft Egmont ist sie auch Eigentümer der größten Zeitschriftenverlagsgesellschaft in Norwegen. Der Verlag Presspublica
Seit der Registrierung der Presspublika bis März 1996 war Dariusz Fikus Vorsitzender des Gesellschaftsvorstands, er war auch gleichzeitig Chefredakteur von „Rzeczpospolita“. Nach seinem Tod im Jahr 1996 hat die Funktion des Chefredakteurs Piotr Aleksandrowicz übernommen, und Vorsitzender von Presspublika wurde Jan Lindh. Seit 15. Januar 1999 ist Grzegorz Gauden Vorsitzender der Gesellschaft. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind: Elżbieta Ponikło – stellvertretende Vorsitzende, Piotr Frątczak – stellvertretender Vorsitzender, Piotr Płuciennik – stellvertretender Vorsitzender. Presspublica ist zusätzlich Eigentümer einer modernen Pressedruckerei in Koninek in der Nähe von Posen und Miteigentümer einer Pressedruckerei in Raszyn in der Nähe von Warschau. Die Tageszeitung „Rzeczpospolita”
Mit dem Datum der Registrierung der Gesellschaft Presspublica ist die gegenwärtige Gestalt und das Aussehen
von „Rzeczpospolita” verbunden. Genau im Jahr 1991 entstand die bis heute beigehaltene Einteilung der Zeitung
in ihre drei wesentliche Teile: Seit 1991 hat sich die „Rzeczpospolita”, in Reaktion auf die transformierenden Erwartungen der Leser, sehr verändert. Die Änderungen betreffen sowohl die Ausstattung, die Anzahl und Thematik der verschiedenen Beilagen, als auch die besprochenen Themen. Die Hauptgrundsätze haben sich dagegen nicht verändert – Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit und Gründlichkeit der veröffentlichten Informationen. Dank dieser Eigenschaften wird „Rzeczpospolita” von ihren Lesern geschätzt. Für die aktuellen und objektiven Informationen und auch für den hohen Editionsstandard von „Rzeczpospolita” sorgen 250 Journalisten. Wir bemühen uns so viele Informationen wie möglich zu übermitteln, in einer zugänglichen Form aber ohne irgendetwas zu vereinfachen. Wir möchten, dass die aus dem großen Informationsfluss ausgewählten Nachrichten, die wir den Lesern weitergeben, vollständig und objektiv sind. „Rzeczpospolita” ist eine Zeitung mit landesweiter Reichweite, was bedeutet, dass man sie im ganzen Land, am selben Tag, mit fast identischem sachlichem Inhalt kaufen kann (drei Ausgaben der Zeitung, die die Druckerei ab 20.00 Uhr bis zu späten Nachtstunden verlassen, unterscheiden sich von einander höchstens durch einen kleinen Prozentsatz der neusten Nachrichten). Wir sind also konkurrenzfähig im Vergleich zu der regionalen Tagespresse. Die Leser der „Rzeczpospolita”
Die durchschnittliche Auflage der Tageszeitung im Jahr 2003 betrug täglich 250 Tausend Exemplare. Im Durchschnitt wird die „Rzeczpospolita” von über 600 Tausend Polen über dem 15. Lebensjahr gelesen. 1,3 Millionen Personen lesen mindestens eine Ausgabe in der Woche. Über die Hälfte der Auflage wird im Abonnement verkauft. Die „Rzeczpospolita” erscheint als einzige Tageszeitung in Polen im Broadsheet-Format. Die Leser von „Rzeczpospolitej” sind hauptsächlich Personen auf Führungspositionen und Unternehmer mit großen Einkommen, sie wird aber auch von den Angestellten der Staats- und Gemeindeverwaltung, Juristen, Spezialisten und Freiberuflern sehr geschätzt. Diese Personen sind die wirtschaftliche und intellektuelle Elite Polens. Die „Rzeczpospolita“ wird im gleichen Maße von Männern und Frauen gelesen. In der Leserstruktur dominieren Personen zwischen dem 25. und 45. Lebensjahr. Diese spezifische Lesergruppe ist ein Grund dafür, dass die „Rzeczpospolita” ein sehr attraktiver Werbungsträger und das beste Mittel um eine Kampagne zu planen und durchzuführen ist. In der „Rzeczpospolita” kann jeder etwas Interessantes und etwas, dass man im Berufsleben ausnutzen kann für sich finden, so trifft die einzelne Zeitung in die Hände von mehreren Personen. Untersuchungen über das Lesen der Presse bei Personen auf Führungspositionen, die von dem Institut SMG/KRC A Millward Brown Company seit dem Jahr 2000 durchgeführt wurden, zeigen deutlich, dass die meistgelesene Tageszeitung die „Rzeczpospolita” ist, sie überholt deutlich „Gazeta Wyborcza”. Im Durchschnitt wird jede Ausgabe der „Rzeczpospolita” von über 45 Prozent der Personen auf Führungspositionen gelesen, mindestens eine Ausgabe pro Woche wird von 60% der Getesteten gelesen. „Gazeta Wyborcza” wird durchschnittlich von 41% der Gefragten gelesen. Die Reihenfolge in der Leserrangliste bleibt seit dem Jahr 2000 unverändert, dabei sind die „Rzeczpospolita” und die „Gazeta Wyborcza” den anderen Tageszeitungen sehr weit voraus. Die Leserrate der „Rzeczpospolita” unter den Personen auf Führungspositionen wächst seit 3 Jahren ständig. Der Internetservice www.rzeczpospolita.pl
Hoch geschätzt wird auch der Internetservice www.rzeczpospolita.pl, der systematisch von Personen aus über 100 Ländern in der ganzen Welt besucht wird. Die erste Ausgabe der „Rzeczpospolita On Line” erschien am 23. März 1997. Wir waren damals die Pioniere im polnischen Internet. Die Anfangsphase war auf der einen Seite sehr schwer – es fehlten jegliche Muster und Vergleichsmöglichkeiten, und auf der anderen Seite sehr komfortabel – überhaupt keine Konkurrenz. Heute ist die Situation ganz anders: Die Zeit der großen Entdeckungen ist vorbei, und es hat die Zeit der normalen und sehr schweren Arbeit begonnen. Das polnische Internet bedeutet heute Tausende von interessanten Seiten und Millionen von Internetnutzern. Auch das Internet ist in der Zwischenzeit zum Alltag geworden – es ist nichts Unbekanntes mehr auch kein vorübergehender Trend. In Tausenden von Ausgaben waren wir Zeugen von Tausenden von Ereignissen, und zusammen mit uns, Tausende von unseren Lesern. In der letzten Zeit wurde der Service um neue Suchmaschinen bereichert: auf der Homepage – zur Suche der täglichen Ausgaben der Zeitung und im Rechtsservice – zur Durchsuchung der Gesetzesvorräte des Services. Man hat auch die Möglichkeit eingeführt, die Vorräte des Archivs durchzusuchen, es wurde ein Wirtschaftsservice eingerichtet, der unter anderem auch aktuelle Wirtschafts- und Börsennachrichten, Börsenstände on line und Informationen über die wichtigsten Gesellschaften vermittelt. Im Moment wird unsere Seite jeden Monat über 10 Millionen Mal besucht. |